Die Rotröcke kamen in der Nacht und trieben unser Vieh weg, zündeten unser Speicher und die Häuser an. Sie vertrieben uns aus unserer Heimat und wir mussten nach Edinburgh ziehen. Dort lebten wir in einer armseligen Hütte am Rande der Stadt.


Das Dach der Hütte war undicht, die Fenster zum Teil eingeschlagen. So eine Unterkunft hatte noch nicht mal der einfachste unseres Clans gehabt. Aber wir dürfen nicht wählerisch sein. Ich vermisse meinen Bruder Glenn, er zog mit dem König und einen Großteil des Clans gegen die Engländer.  Wir vernahmen Kunde von den Siegen, welche unserer Soldaten errangen.


Seit Tagen warten wir auf Nachricht von unseren Leuten und von Glenn, einige Überlebende des Clans kamen mit der Kunde das die Schlacht auf der Heide von Culloden verloren sei. Unser König sei auf der Flucht und die Rotröcke durchsuchten jedes Haus und jede Hütte nach Rebellen wie sie uns nun nannten.

Einige sagen, Glenn wäre mit dem König unterwegs, andere meinen seine Bagpipe am Abend gehört zu haben. Andere sagten er sei im Kriegsgetümmel verschollen oder von den Rotröcken gefangen genommen. Ich vermisse meinen Bruder, sein Lachen, sein Bagpiepe Gespiele, seine Stärke und Zuversicht und seinen Mut. Wir warten schon seit Wochen auf Nachricht von ihm, immer wieder kommen die Rotröcke und durchsuchen die Häuser unseres Clans. Sie suchen den Verräter Charles Edward Stuart und seine Anhänger. Immer wieder nehmen sie junge Männer mit. Wir hören dann nur noch das sie auf die Fieberinseln gebracht wurden.

Die alten haben einen neuen Laird gewählt. Es musste sein, denn sonst würde der Clan auseinanderfallen. Einige Familien haben uns schon verlassen und sind in die Städte gezogen. Im Schlaf höre ich die Stimme von Glenn meinen Bruder und ich träume von ihm. Ich sehe, dass er wohl in Sicherheit ist, es sind andere von uns, Zwergschlammelfen, bei ihm – ziemlich klein und komisch angezogen, und auch ein Bär, zwei Katzen und ein Menschen, es scheint ihm gut zu gehen. Ich höre Lachen und sehe das sie vergnügt sind, ich will zu ihnen.

Glenn sagt mir, ich solle springen und alles hinter mir lassen, durch die Zeit fallen und alles wird gut. Ich traue mich nicht, obwohl unser Vater hat uns oft erzählt das wir vom Volk der Zwergschlammelfen durch die Zeit fallen können, wenn es  für uns gefährlich wird. Wir können in die Vergangenheit springen um das, was uns bedrückt zu verhindern - oder in die Zukunft, um zu sehen was geschehen sein wird.

Unser neuer Laird überlegt, ob er vor Wilhelm August von Cumberland, dem Schlächter, das Knie beugen soll oder ob wir in die neue Welt gehen, über das große Wasser. Ich will unsere Heimat nicht verlassen, wenn es sein muss beuge ich lieber mein Knie, denn irgendwann wird der König in London uns Schotten wieder brauchen für seine Kriege, und dann sind wir wieder wer! Die Bagpipe wird zur Schlacht rufen, und niemand wird uns mehr Verräter und Rebellen nennen! Ich kann dann mit dem Regiment mitziehen und Glenn suchen. Fast alle von uns Zwergschlammelfen des Clans sind verschwunden, ich bin eine der wenigen, die noch übrig ist.

Ob sie gesprungen sind oder mit ihren Menschen weggezogen sind? Ich lege mich schlafen, und träume. Ich höre Glenn rufen und seine Bagpipe. Ich springe durch die Zeit, es wird alles schwarz um mich und ich höre Glenn rufen, hier her Æbigäl hier her siehst du mich?

Ich sehen Glenn und zwei kleine ZSE wild in einen Raum umherrennen beiden tragen ein Kissen oder so. Ich lande – na ja,  eher ich schlage auf, voll neben das Kissen, eine der kleine ZSE ruft „Hee! Voll uff die Nuss iss eh gedootz, aber voll!“
Ich höre Glenn: „Æbigäl! Bleib hier! Los, mach die Augen auf! Alles ist gut!“
Wo bin ich egal denn Glenn ist da und das ist am wichtigsten. Ich höre eine Menschenstimme: “Perdita Katze, was hast du demm jetzt schon wieder angestellt?“
Schön warm ist es hier und es zieht nicht. Zwei Katzen kommen zum kuscheln und eine ZSE mit einer komischen Hose, Glenn nennt sie Amaryne, gibt mir Schoggie. Die andere ZSE, der Bob, bringt mir Schoggiesaft, und der Bär drückt mir ein Stück Honigschoggie in die Hand.

Dann kommt der Mensch angelaufen und sieht mich. Glenn stellt mich vor, und der Mensch lacht freundlich. Ich bekomme Kleider, die sind etwas zu groß aber besser als nichts!
„Die sind von der Puppe meiner Mama,“ sagt Peter, „die sind über 70 Jahre alt!“
Und einen Schnürsenkelgürtel mit vielen Schlüsseln, und ich habe DEN Schlüssel gggnnnhihihihhi.

Den Mantel finde ich besonders schön, der hat zwei Taschen für Schoggie zum reintun. Die sind alle so lieb zu mir und sooo schön warm ist es in der Wohnung. Amaryne erzählt mir ganz viel wie das hier so läuft und wer wer ist, und über die Katzen und mir brummt der Kopf. Irgendwann lege ich mich hin zum Schlafen und halte mich an Glenn fest. Ich bin da. Ich bin Æbigäl MacFiddich, die Lady oft he Key des Clans MacFiddich.

Glenn hat mir schon erklärt ,dass hier nicht die Sprache der Rotröcke und erst wieder Schottisch gesprochen wird, wenn Franz II von Bayern König von Schottland wird. Finde ich toll. Und ich habe meine Seher-Fähigkeiten wieder, hat zumindestens Amaryne mir gesagt.

Ich bin Æbigäl MacFiddich, Lady of the Key, Seherin des Clans MacFiddich, geboren am 7 Juley im Jahre des Herrn 1730, Dass die Menschen meinen Geburtstag zum Weltschoggietag gemacht haben, finde ich voll dol!.
Und bin gespannt was hier so bei euch los ist!


Ich hier also ich bin die Amaryne oder wie alle sagen die nicht meinen Namen aussprechen können Amy das geht auch hört sich auch gut an wenn es heißt schoggie für Amy ich wohne in Hessen in der Wetterau in Büdingen bei Peter und den beiden Mietzekatzen Perdita die kleine und Saiako das ist die große die beiden sind aus dem Tierheim und wurden wie ich Adopbodingst Perdita heißt die verlorene und die Saiako ist der Name der Prinzesin von Japan ich bin so der Chef von allen einer muß ja den Überblick haben über das alles und wenn ich nicht mit den Mietzekatzen knuudeln tuen tu dann bin ich mit Peter beim schaffe wo das ist streng Geheim Topf geheim und ich habe ne FB Seite wo alle meine tollen Abenteuer drin sind und gaaaanz viele Bilder von mir und den anderen Zwergschlammelfen die mit beim schaffe sind und den Mietzekatzen und mir und auf jeden fall ganz schön viele und nicht vergessen die Minerva und die Dinky die wohnen auch mit im haus unterm Dach also ne ganze menge Zwergschlammelfen auf einen Fleck und die beiden haben auch zwei Mietzekatzen und ich mag zeitreisen schoggie und ganz dolle Sache wie schoggie naja und das Grünzeuch aber ganz doll schoggie in allen Formen flach rund und eckig hauptsache schoggie


Spät war es an diesem denkwürdigen Tag in den Highlands, keine vier Wegstunden von Inverness. Kalt fiel der Regen vom Himmel hier in der Heide, und der Nebel zieht von Moray Firth auf das Land hinauf.

 

 

Wie konnte das passieren? Am Morgen gab es noch die stolze Schottische Armee, die Sieger von  Prestonpas, Edinburgh und Falkirk. Wir waren nur wenige Meilen von London entfernt gewesen, und jetzt das! Auf der Heide Culloden im Jahr 1746 zerbrach der Traum eines freien von einen König regierten Schottlands.

 

 

Jetzt sind wir nur noch ein Häuflein von wenigen Besiegten, die sich nach dem Frieden, den heimatlichen Feuern und dem Trost ihrer Familien sehnen. Traurig ziehe ich meine Bahn am Rand des weiten und einsamen Feldes entlang. Vereinzelt höre ich schottische Stimmen in nicht allzu großer Ferne. Es sind die, die mit mir diesen schlimmen Tag erlebt haben. Verloren wie ich suchen sie ihren Weg.

 

 

Wir Schotten sind ein melancholisches Volk, und so richte ich meine Bagpipe, um den Kameraden, die auf ewig hier bleiben werden, das letzte Geleit zu geben. Natürlich habe ich dem Whiskey zugesprochen, und mir schwirrt der Kopf. Voll Trauer zieht das Lied meiner Bagpipe über die Heide.

 

 

Mir ist ein wenig schwindelig, von der Anstrengung des Tages, und vom Alkohol. Wie hatte mein Vater gesagt? "In Zeiten der größten Trauer können wir durch die Zeit fallen, mein Sohn. Manchmal fallen wir in die eine Richtung, um das zu verhindern, was uns zum Trauern gebracht hat. Manchmal fallen wir aber auch in die andere Richtung, damit wir sehen können, dass das Leben weitergeht und dass es auch Wesen gibt, die versuchen, ihre Fehler wiedergutzumachen.

 

 

Mir wird schwarz vor Augen ...

 

 

Ich bin Glenn MacFiddich, Laird des Clan MacFiddich, oberster Brennmeister, Siegelbewahrer und Hüter der Bienen des Clans, Mundschenk von Charles Edward Stuart, dem wahren König von Schottland, Erster und Einziger Bagpiper des schottischen König Charles Edward Stuart, Warlord der Zwergschlammelfen des Clans von MacFiddich.

 

 

Und dies ist meine Geschichte.

 

 

Ich wurde am Jahrestag der Schlacht von Killiecrankie, dem 27. Juley im Jahre des Herrn 1720 geboren. Im selben Jahr wie unser König, der Clan sah es als ein gutes Zeichen. Die Alten Tage waren gut. Das Vieh wuchs und gedieh, die Felder brachten viele gute Ernten. Der Whiskey wurde gut und das Leben war schön. Ich wuchs heran, bekam meinen ersten Plaid und meine erste Bagpipe, später wurde ich der erste unter den Bagpipespielern des Laird des Clans der MacFiddich. Als unser alter Laird von uns ging wurde ich zum Nachfolger von den Alten des Clans ernannt.

 

 

Im Jahre 1745 kamen Boten zu uns, mit dem brennenden Kreuz. Der Prinz sei gelandet und rufe die Clans zur Unterstützung. Auch wir zogen los um unseren König Charles Edward Stuart zu dienen. Bald würde es ein Freies Schottland unter unserem wahren König geben, wir würden die Truppen des englischen Königs aus unseren Land werfen. Es würde wieder so werden wie früher, der König ist zurück. Wir besiegten die Engländer wie in den alten Tagen, sie liefen wie die Hasen, Kopflos wie die Hühner und die Beute war gut. Wir kämpfen tapfer, der Clan MacFiddich, und so wurde ich der Mundschenk des Königs. Auch war Charles Edward Stuart von meinem Spiel auf der Bagpipe so gerührt das ich der Erste und Einzige Bagpiper des wahren Königs Charles Edward Stuart wurde. Es gab noch andere, aber keiner kam an mein Spiel auch nur ansatzweise heran.

 

 

Es waren gute Tage, als der König wieder in Schottland regierte und die Engländer flohen. Wir kamen fast bis London, nur lächerliche 150 Meilen trennten uns noch. Aber die Generäle des Königs drängten ihn, sich nach Schottland zurückzuziehen um neu zu rüsten. So kam es, dass wir, die Clans von Schottland, an der Seite unseres wahren Königs auf der Heide von Culloden standen. Doch wie wir wisse, stand ich des Abends einsam und alleine da, nur begleitet vom traurigen Klang meiner Bagpipe, bevor ich durch die Zeit fiel.

 

 

Ich höre die Stimme einer Zwergschlammelfe, es ist immer noch dunkel. Ab und zu wird es hell und ich spüre Katzennasen die schnuppern. Auch Stimmen von Menschen, aber kein Englisch und auch kein Schottisch! Wo bin ich?

 

 

Ich sehe einen Menschen, der mit einer Katze spielt, ganz in der Nähe meines Verstecks. Hoffentlich findet er mich nicht und liefert mich den Engländern aus!

 

 

Es vergehen Tage, die Katzen kommen um mit mir zu kuscheln und mit mir zu spielen. Frieren muss ich nicht mehr, sie geben des Nachts gut warm. Ich finde auch Schoggie, und irgendwann zeige ich mich. Es gibt hier eine Zwergschlammelfe! Also kann der Mensch nicht böse sein, und er hat zwei Katzen die sind lieb zu mir. Also setzte ich mich auf den Katzenbaum und warte. Ein Bär schaut mich komisch an und redet mit mir, keine Ahnung was er will, aber er gibt mir Kekse. Da ist ein Tartanmuster drauf, da wo die Kekse drin sind.

 

 

Irgendwann geht die Tür auf und ein Mensch tritt ein, bei ihm eine Zwergschlammelfe. Sie ist klein - viel kleiner als die Kleinsten bei uns im Clan!

 

 

Er nimmt mich bei sich auf, und ich bleibe bei dem Menschen Peter und bei Amaryne Zwergschlammelfe. Die ist echt klein, ich bin schon öfters mal über sie gestolpert. Amaryne ist auch eine ganzschön nervige Quengelzwergschlammelfe, jetzt will sie auch ein MacFiddich sein. Peter musste ihr extra einen Kilt nähen. Es ist toll hier, es gibt morgens Porridge und Schoggie, und alle sind ganz lieb zu mir, und ich erzähle ihnen Geschichten und spiele auf meiner Bagpipe die Lieder der Highlands.

 

 

Peter hat mir erzählt wie es nach der Schlacht weiterging. Das Verbot, den Kilt zu tragen und die Bagpipe zu spielen, die Vertreibung und die Verbannung der Clans.

 

 

Mein König musste nach Rom gehen, Peter hat mir auch erzählt was aus ihm wurde. Ich bin froh, dass ich es nicht miterleben musste. Auch dass wir, wenn wir wieder frei werden, unser König ein Bayer sein wird! Na toll! Bagpipe und Lederhose? Unser Schwerttanz mit Blaskapelle?

 

 

Aber es ist gut hier, in der neuen Zeit. So hat es sich doch gefügt, dass wir den Kilt wieder tragen dürfen, und dass die Clans ihre Namen benutzen, und dass die Hoffnung besteht, dass Schottland eines nicht allzu fernen Tages wieder frei sein wird vom Joch der Engländer!

 

 

Nur eines stört mich doch gewaltig, die Größe – Nein, das Klein-Sein der Zwergschlammelfen in der heutigen Zeit! In der Alten Zeit hat jeder an Elfen und Kobolde und an die magischen Wesen geglaubt, da waren wir groß und stark! Dass die Zwergschlammelfen so klein sind, liegt wohl daran, dass die Menschen nicht mehr an uns glauben und wir kleiner wurden um uns zu schützen. Aber ich sehe auch, dass wir wieder viele werden, und das macht mich froh! Bald wird es wieder in jedem Haus von Zwergschlammelfen wimmeln, wie früher bei mir zu Hause in den Highlands!

 

 

Das ist meine Geschichte, die Geschichte von Glenn MacFiddich - Laird des Clan MacFiddich, oberster Brennmeister, Siegelbewahrer und Hüter der Bienen des Clans, Mundschenk von Charles Edward Stuart, dem wahren König von Schottland, Erster und Einziger Bagpiper des schottischen Königs Charles Edward Stuart, Warlord der Zwergschlammelfen des Clans von MacFiddich.