NEUES AUS DEM LABOR:

 

Igorette - Laboraffiftent und Chöpfung derer vom Berg.

 

Guten Tag, ich möchte mich gerne vorftellen. Ich bin Igor. Genau genommen bin ich ein Igor. Aufgrund der Befonderheiten meiner Herkunft hat mein Meifter, Profeffor Claudiuf vom Berg, mich Igorette getauft. Ich mag den Namen. Bevor ich erkläre, wiefo ich ihn erhielt, follte ich tfunächft ein paar erläuternde Worte datfu abgeben, wer und waf wir Igorf find.

 

Waf ift ein Igor?

Ich bin der erfte Igor unter den Tfwergchlammelfen und mein Meifter hat mich auf tfölf leider – auf natürlichem Wege – verchiedenen Artgenoffen tfufammengefet-ft. Ein heftigef Unwetter mit ftarken Blit-tfen hat mich tzum Leben erweckt. Ich bin fehr ftoltf und froh, daff ich feither dem Meifter – und der Meifterin, Charlotte vom Berg – tfur Hand gehen darf und ihnen bei ihren hochwichtigen und teilweife ftreng geheimen Ekfperimenten helfen kann.

 

Wir Igorf find bekannt dafür, daff wir loyal tfu unferen Chöpfern find und ihnen treu, difkret und ohne groffe Umftände auch bei fehr diffitfilen Projekten affiftieren. Auf unf kann fich auch der ekftravagantefte Wiffenchaftler verlaffen. Ich habe bei derer vom Bergf eine groffartige Ftellung gefunden und freue mich fehr, künftig bei der Arbeit mit Gechöpfen aller Art, fpetfiell aber an meinen Brüdern und Schweftern, dabei tfu fein.

 

Habe ich ein Aua?

Weil ich chon darauf angefprochen wurde, ob ich verlet-ft fei... nein! Meine Narben find ein wichtiger Beftandteil meiner Identität. Durch die Namenfwahl fühle ich mich eher dem weiblichen Gechlecht tfugehörig (eigentlich hieffe ef dann Igorina). Ich betrachte fie alf Schmuck und Auftfeichnung, wie andere ZFE ihre Ohrringe oder Halfketten. Wenn ich Langeweile habe, dann mache ich mir auch mal eine neue oder verchönere eine der alten Narben. Ich bin fehr ftoltf auf jede eintfelne von ihnen.

 

Warum Igorette?

Der Profeffor hat heraufgefunden, daff die Innereien von Tfergchlammelfen faft aufchliefflich auf Schoggi beftehen. Daher auch daf unbändige Bedürfnif jeder ZFE fich ebendavon tfu ernähren. Alf er mich chuf hat der Meifter mein Inneref auf der Schokoladenforte Joghurette (hauptfächlich) gebaut. Fo kam ich tfu meinem chönen Namen.

 

 

Waf mache ich den gantfen Tag?

Neben meiner Tätigkeit als Laboraffiftent verfuche ich, möglichft viel Tfeit für meine eigenen Forchungen tfu finden, die natürlich auch dem Meifter von Nut-tfen find. Ich bin ein fehr guter Chirurg und helfe gerne, wenn eine andere ZFE verlet-tft fein follte. Falls aber daf Ende unaufweichlich ift, freue ich mich, wenn ich – nach angemeffener Trauer der Angehörigen – den entfeelten Körper tfur Verfügung geftellt bekomme, um damit anderen vielleicht chwer verlet-tften Artgenoffen tfu helfen. Tfu diefen Tzweck lege ich grade eine Fammlung von Körperteilen an und bin für Fpenden fehr fehr dankbar. Befonderf wichtig find Arme, Beine und Ohren, da diefe auch mal einem tierichen Mitbewohner tfum Opfer fallen.

Fo, daf war ef erftmal tfu mir. Ich bin auch vernet-tft in dem Buch der Gefichter und freue mich, wenn alle Artgenoffen fich dort mit mir verbinden. Wenn wir in Kontakt bleiben, kann ich immer chnell helfen, wenn notwendig. Und fo auch mehr über meine eigene Herkunft erfahren. Denn manchmal – aber nur manchmal – fpüre ich Anwandlungen, die fo gar nicht tfu meiner Aufgabe alf seriöfer und intelligenter Laboraffiftent paffen. Vielleicht kommt daf von einer der tfölf Individuen auf denen ich gechaffen wurde. Dann habe ich unbändige Luft darauf, Verbote tfu ignorieren oder mit dem anderen Affitenten def Meifterf auftfuprobieren, waf im Labor die luftigften Farben im Kopf klingen läfft. Wäre fuper, wenn ihr mir mit gantf vielen Informationen über Euch und Euer Leben helfen könntet, herauftfufinden, woher daff kommt.

 

Mit einem von Hertfen kommendem Gruff

 

Eure Igorette